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Handwerkskammer Dortmund
 

Herzlich Willkommen bei der Handwerkskammer Dortmund

Termine folgen in Kürze.

 

Wir sind für Sie da - rufen Sie uns an!

 

Ihre Ansprechpartnerin zu diesem Lehrgang:

Monika Mederski

Tel.: 0231 5493-602

E-Mail: monika.mederski@hwk-do.de

 

 

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Meistervorbereitung - Zahntechnik

 

 

Höchste Maßstäbe für ein strahlendes Lächeln

Die heutige Zahntechnik verbindet handwerkliches Geschick mit hochwertigen Materialien und modernster Technik zur hohen Kunstfertigkeit der Zahnästhetik. In der Meisterschule der Handwerkskammer Dortmund erwartet Sie ein bestens eingerichtetes Dentallabor - vom Laserschweißer über Keramikpressöfen bis zur neuesten CAD/CAM-Fertigungstechnik. Dabei steht Ihnen unser erfahrenes Dozententeam während Ihrer berufsbegleitenden Meisterausbildung mit Rat und Tat zur Seite, um Sie für die Anforderungen des sich ständig weiterentwickelnden Marktes fit zu machen. Mit bestandener Meisterprüfung werden Sie kompetenter Partner der Zahnärzte und geben mit Ihrem Know-how dem Lächeln Ihrer Kunden den letzten Schliff.

 

 

Kreatives Lernen im Dentallabor

Unser Schulungskonzept ist auf das moderne Zahntechniker-Handwerk ausgerichtet, bei der Ihre persönliche Kreativität gefordert und gefördert wird. Denn eine zahntechnische Aufgabenstellung eröffnet immer auch ganz individuelle Lösungsansätze, die dann in einer kommunikativen Atmosphäre im Unterricht fachlich diskutiert und erörtert werden. Das gemeinsame Finden von praktischen Lösungen hilft dabei, die Kreativität jedes Einzelnen zu fördern. Im kollegialen Dialog mit unseren Dozenten werden Erfahrungen aus der Berufspraxis ausgetauscht, Zusammenhänge erkannt und optimale Lösungen entwickelt. So entsteht ein kreatives Lernumfeld, bei dem auch der Spaß am Ausprobieren nicht zu kurz kommt.

 

 

Erleben Sie Zahntechnik auf höchstem Niveau

In der Meisterausbildung werden Sie in die Lage versetzt, Ihre bereits erworbenen zahntechnischen Kenntnisse und Fertigkeiten auf ein prüfungsrelevantes und meisterliches Niveau zu steigern. Da das Meisterprüfungsprojekt einem fiktiven Kundenauftrag entspricht, erstellen Sie dazu vorab ein Umsetzungskonzept mit einer Kalkulation sowie einer Zeit- und Materialbedarfsplanung. Die Planung erfolgt mithilfe branchenüblicher Abrechnungssoftware, die Ihnen zusätzlich zu Übungszwecken zur Verfügung gestellt wird. Für die praktische Umsetzung steht für Sie unser modern ausgestattetes Schulungslabor bereit. Das Meisterprüfungsprojekt besteht aus den folgenden Teilaufgaben:

 

 

  • Sie lernen, einen Ober- oder Unterkiefer mit festsitzendem siebengliedrigen Zahnersatz nach vorgegebenem Okklusionskonzept mit mindestens drei Front- und drei Seitenzähnen zu versorgen. Dazu erlernen Sie auf einem Einzelimplantat, eine vollkeramische Restauration zu konstruieren und zu fertigen. Ferner stellen Sie einen okklusal adjustierten Aufbissbehelf her.
  • Sie entwickeln einen kombiniert festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz für Ober- oder Unterkiefer in Verbindung mit individuellen und konfektionierten Verbindungselementen.
  • Sie erstellen eine prothetische Versorgung eines unbezahnten Unter- und Oberkiefers nach System.
  • Sie erfahren, wie Sie ein kieferorthopädisches oder funktionskieferorthopädisches Gerät herstellen.

 

Zur Vertiefung werden zudem drei einwöchige Vollzeitblöcke durchgeführt – drei intensive Lernbausteine, die Ihre Kenntnisse auffrischen und mögliche Defizite beheben sollen.

 

 

Praxiskontakte aus erster Hand

In Ihrer Meisterausbildung werden Sie direkt von unseren Firmenkontakten profitieren können. Mit der Veranstaltung „Zahntechniker-Handwerk meets Dental Industrie” ermöglichen wir Ihnen bereits zu Beginn des Praxislehrgangs einen intensiven Kontakt zu den Herstellern im Dentalbereich. Später folgen noch mehrere Exkursionen. Darüber hinaus stellen wir Ihnen während des gesamten Lehrgangs kostenfrei Fachzeitschriften zur Verfügung. Und falls gewünscht, organisieren wir für Sie externe Zusatzkurse zu unterschiedlichen zahntechnischen Disziplinen (z. B. Keramiklehrgänge), die Sie mit einem Zertifikat abschließen können.

 

 

Passgenaue Fertigungstechnik

Ob Implantologie, neue leistungsstarke Keramiken oder kieferorthopädische Apparaturen - insbesondere die Fertigungstechnik ist ständigem Wandel unterworfen. In der Meisterausbildung erhalten Sie wichtige Einblicke in neueste Materialentwicklungen und lernen durch Löt-, Schweiß- und Klebetechniken eine optimale Weiterverarbeitung zu erzielen. Mit Ihrer Meisterausbildung werden Sie in der Lage sein, konzeptionelle, gestalterische und fertigungstechnische Aufgaben analysieren und bewerten zu können.

 

 

Geplant, kalkuliert und ausgeführt

Der Direktkunde des Zahntechnikers ist nach wie vor die beauftragende Zahnarztpraxis. Doch in Zukunft wird Ihre Beratungskompetenz schon während der Behandlungsphase immer häufiger gefragt sein. Eine optimale Kundenberatung entscheidet dann über Ihren unternehmerischen Erfolg. Gerade bei der Umsetzung individueller Kundenwünsche will eine optimale Beratung gelernt sein. Damit es auch bei bindenden Kassenhöchstsätzen in Ihrer Kasse stimmt, kalkulieren Sie in der Meisterschule praxisnah Angebote unter Anwendung branchenüblicher Dentalsoftware, ermitteln Kostenstellen sowie Stunden- und Minutensätze der Laborarbeit.

 

 

Das „Einmaleins“ des Chefseins!

Sie wollen selbst Aufträge entgegennehmen, Personal beschäftigen und sich dem Wettbewerb stellen? Wir machen Sie fit in Betriebs- und Personalführung, Arbeitsvorbereitung und -abwicklung und zeigen Ihnen die Möglichkeiten professionellen Marketings auf. Entdecken Sie, wie Sie als Jungunternehmer Ihren Platz am Markt finden, diesen behalten und ausbauen können. Auftragsbeschaffung ist dabei nur einer von vielen Aspekten: Marketingstrategien und Unternehmensdarstellung stehen genauso im Blickfeld wie die Bindung bestehender Kunden an das Unternehmen.

 

 

Stimmen aus der Praxis

 

 

Sonja Kebben, Bestmeisterin aus Lennestadt

„Am Anfang dachte ich noch, das schaffst du nie”, erinnert sich Sonja Kebben, die im Jahr 2003 ihre berufsbegleitende Meisterausbildung mit der Ausbildung zum Ausbilder begann. „Natürlich war es anstrengend, an den Wochenenden zu lernen, da muss man schon Ehrgeiz und Disziplin mitbringen.“ Sonja Kebben ist in einem Dentallabor in Lennestadt tätig. Nach bestandener Prüfung zur Fachkauffrau (HWK) im Jahr 2005 motivierte sie Peter Ramm, der Chef des Dentallabors, ihre Meisterausbildung fortzusetzen.

Für den fachtheoretischen und fachpraktischen Teil wählte sie die Zahntechniker-Meisterschule der Handwerkskammer Dortmund. „Die Meisterschule in Dortmund hat einen sehr guten Ruf, die Ausbildung ist praxisorientiert und auf der Höhe der Zeit. Schließlich muss ein Zahntechniker-Meister mit Zahnärzten auf Augenhöhe Fachgespräche führen können. In der Meisterausbildung ist mir trotz meines guten Grundwissens schnell klar geworden, wo meine Defizite lagen. Das hohe Niveau hat mich angespornt, das erlernte Fachwissen unter der Woche praktisch nachzubereiten. Dadurch war ich auf die Meisterprüfung bestens vorbereitet.“ Und die Mühe hat sich gelohnt – Sonja Kebben bestand die Meisterprüfung als Bestmeisterin und bekam ihren Meisterbrief vom Ehrengast der Meisterfeier 2009, Bundeskanzlerin Angela Merkel, feierlich überreicht.

 

 

 

Karl-Heinz Mürmann, Unternehmer aus Hamm

Das Dentallabor ist lichtdurchflutet und liegt am Datteln-Hamm-Kanal, der das moderne Gebäude direkt mit Energie aus dem Wasser versorgt. „Das energiesparende Passivhaus passt zu unserer Philosophie, auch in der Zahntechnik ganzheitlich zu handeln”, so Karl-Heinz Mürmann, selbstständiger Zahntechnikermeister und Betriebswirt des Handwerks.

Während der Markt zunehmend mit Massenanfertigungen und Billigware überschwemmt werde, verstehe sich das Dentallabor in Hamm als regionaler Anbieter mit hohem Qualitätsanspruch. „Für uns ist Qualität und Service eine Selbstverpflichtung. Dazu haben wir uns nach DIN ISO 13485 mdc-zertifizieren lassen.” An die Zeit als Teilnehmer der Meisterschule 1996-1998 bei der Handwerkskammer Dortmund erinnert sich Karl-Heinz Mürmann gern zurück: „Der Besuch der Meisterschule hat wichtige Weichen für meine berufliche Laufbahn gestellt. In unserem Jahrgang fanden sich lernbegierige Gleichgesinnte, wir motivierten und inspirierten uns gegenseitig. Aus dieser Gemeinschaft ist schließlich der ZTM Arbeitskreis Dortmund e. V. hervorgegangen, der sich aktiv der Fortbildung seiner Mitglieder im Zahntechniker-Handwerk widmet. Das ist auch ein Grund dafür, dass wir in unserem Dentallabor, welches ich mit zwei anderen Zahntechniker-Meistern aus dem Lehrgang betreibe, eigens einen Schulungs- und Vortragsraum integriert haben.” Karl-Heinz Mürmann ist Mitglied im Meisterprüfungsausschuss und lehrt als Dozent an der Zahntechniker-Meisterschule der Handwerkskammer Dortmund.

 

Zulassungsvoraussetzungen:

Bei der Zulassung zur Prüfung wird vorausgesetzt, dass Sie eine Gesellenprüfung im Zahntechniker-Handwerk oder in einem damit verwandten zulassungspflichtigen Handwerk bestanden haben. Sie werden auch zugelassen, wenn Sie eine andere Gesellen- bzw. Facharbeiterprüfung oder eine andere Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden und im Zahntechniker-Handwerk eine mehrjährige Berufstätigkeit ausgeübt haben.

 

Bitte wenden Sie sich bei allen Zulassungsfragen direkt an unsere Meister- und Fortbildungsprüfungsabteilung. Sollten Sie Zweifel hinsichtlich Ihrer Prüfungszulassung haben, empfehlen wir Ihnen eine Klärung mit einem verbindlichen Bescheid vor Lehrgangsantritt.

 

Kontakt bei Prüfungsangelegenheiten:

Bernd Kleine-Bursiek

Tel.: 0231 5493-520

E-Mail: bernd.kleine-bursiek@hwk-do.de

 

Kontakt:

Stephan Czarnetzki

Tel.: 0231 5493-602

Fax: 0231 5493-608

E-Mail: stephan.czarnetzki@hwk-do.de

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Service im Überblick
DHB informiert mit seiner Gesamtauflage von über 295.000 Exemplaren nahezu jeden dritten Handwerks- betrieb in Deutschland.

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